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Lisa Frait paddelt fürs EM-Ticket
Kanutin des TV Passau macht in Nordrhein-Westfalen mit Platz 3 den ersten Schritt
Auf der anspruchsvollsten Wildwasserstrecke Nordrhein-Westfalens in Monschau wurden die ersten Ranglistenrennen der Saison ausgetragen. Starter aus ganz Europa stellten sich bei Minusgraden und Schneegestöber einem harten Wettkampf. Schon im Training gingen etliche Boote zu Bruch.
In Passagen wie Perlbachkaskaden, Brauhauswehr und Favoritentöter − ein vier Meter hohes Wehr − mussten die Fahrer eine exakte Linie beibehalten, um Bootsschäden oder auch ein Kentern zu umgehen. Gegenüber den Lokalmatadoren aus Nordrhein-Westfalen, die in den letzten Wochen schon etliche Trainingsfahrten absolvieren konnten, waren Gäste wie Lisa Frait natürlich im Nachteil.
Deshalb war es für die Passauerin wichtig, eine Platzierung im Vorderfeld einzufahren, um nicht aussichtslos in der Europameisterschafts-Qualifikation zurückzufallen. Vier Mädchen werden dafür aus ganz Deutschland nach einem komplizierten Punktesystem ausgewählt. Ein Start in Monschau war Pflicht.
Lisa Frait fuhr ein hervorragendes Rennen. Sie hatte schon früh die vor ihr gestartete Fahrerin eingeholt, kam aber in den engen Wildwasserpassagen nur schwer vorbei und verlor dadurch wertvolle Sekunden. Von 16 Starterinnen in ihrer Klasse erreichten nur zwölf das Ziel. Die Passauerin sicherte sich am Ende den respektablen 3. Platz und schuf sich so eine hervorragende Ausgangsposition für die nächsten Qualifikationsrennen. Hans Frait belegte in der Masterklasse den 2. Rang.
Kampf gegen Wasser und Wetter: Lisa Frait ließ sich von den schwierigen Bedingungen in Monschau nicht beeindrucken und fuhr in ihrer Klasse auf den ausgezeichneten 3. Platz.
Text und Bild: Hans Frait
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